Jetzt AHV-Renten erhöhen und Lohngleichheit verwirklichen!

Die Reform AHV 21 ist ein Affront für viele Frauen. Sie haben immer noch viel tiefere Löhne und Renten als Männer und müssen nun zusätzlich ein Jahr länger arbeiten.

Die Reform AHV 21 wird jede Frau im Mittel 26'000 Franken kosten. Eine Mehrheit der Schweizer Frauen hat gegen die Refom AHV 21 gestimmt. 9,5 Kantone waren gegen die Reform. Die vielen Nein-Stimmen sind ein klare Botschaft: Jetzt muss endlich die Lohngleichheit verwirklicht werden. Die zu tiefen AHV-Renten müssen dringend erhöht werden.

Lohngleichheit jetzt!

20 Prozent weniger Lohn, ein Drittel weniger Rente: Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist in weiter Ferne. Die verfassungswidrige Diskriminierung in der Arbeitswelt und in der Altersvorsorge muss endlich ein Ende haben. Dafür braucht es auch den Druck auf der Strasse und in den Betrieben. Die Mobilisierung für den Frauenstreik 2023 hat bereits begonnen.

Es braucht bessere Renten

Wir brauchen bessere Renten, um nach der Pensionierung in Würde leben zu können. Nicht das Gegenteil. Die mittlere AHV-Rente beträgt heute knapp 1'800 Franken pro Monat. Davon kann man nicht leben. Mit der Volksinitiative «AHV x13» der Gewerkschaften liegt ein konkreter Vorschlag auf dem Tisch.

Reform der 2. Säule

Das Parlament muss bei der anstehenden Reform der 2. Säule dafür sorgen, dass die Benachteiligung der Frauen bei den Renten ein Ende hat.

Keine weitere Erhöhung des Rentenalters

Die Befürworter von AHV 21 haben während des Abstimmungskampfs so getan, als stehe eine weitere Erhöhung des Rentenalters auf 66 oder 67 Jahre nicht zur Debatte. Es wird sich zeigen, was ihr Wort wert ist. Wir werden uns gegen jegliche weitere Rentenaltererhöhung wehren!