Nationalbankgewinne für eine starke AHV

Anstatt das Rentenalter zu erhöhen und die Renten zu senken, wie es die Banken- und Versicherungslobby zusammen mit ihren Handlangern im Parlament möchte, muss die AHV und ihre Finanzierung gestärkt werden. Deshalb haben die Gewerkschaften die Volksinitiative «Nationalbankgewinne für eine starke AHV» lanciert. Die AHV muss vom Vermögen der Nationalbank profitieren!

Das Vermögen der Schweizerischen Nationalbank (SNB) ist riesig. Die SNB besitzt Anlagen im Wert von mehr als tausend Milliarden Franken und häuft Einnahmen aus den Negativzinsen und Gewinne in Milliardenhöhe an. Dieses Geld gehört der Bevölkerung: Es muss eingesetzt werden, um das grosse Probleme der Altersvorsorge zu lösen: dass die Renten nicht mehr zum Leben reichen.

  • Das Geld aus den Negativzinsen muss an die Bevölkerung zurückfliessen.
    Die Politik der SNB setzt die Pensionskassen unter Druck. Die Renten sinken. Deshalb muss die AHV mit den Einnahmen aus den von der SNB erhobenen Negativzinsen gestärkt werden.
  • Die Renten erhöhen, nicht das Rentenalter.
    Wenn die SNB hohe Überschüsse erzielt, soll in Zukunft ein Teil davon automatisch an die AHV fliessen.
  • Den Abbau der AHV verhindern.
    Die Initiative will durch eine Stärkung der AHV-Finanzierung den von der Banken- und Versicherungslobby geplanten Abbau verhindern.

Das will SNB-Initiative

Die Einnahmen der SNB aus den seit 2015 erhobenen Negativzinsen (11 Milliarden Franken) müssen einmalig an die AHV ausgeschüttet werden. Wenn die SNB hohe Überschüsse erzielt, soll zudem ein Teil davon zur Finanzierung höherer AHV-Renten verwendet werden.