NEIN zum Abbau der AHV!

Die Reform AHV 21 will, dass die Frauen ein Jahr länger arbeiten und 26’000 Franken weniger Rente erhalten. Dies ist eine schallende Ohrfeige für die Frauen, die ihnen von der Versicherungslobby und ihren Handlangern im Parlament verpasst wird. Keine Reform auf dem Buckel der Frauen!

AHV 21 ignoriert wichtige Fakten

  • Die Renten reichen bereits heute nicht zum Leben.
  • Mit 60 Jahren eine Stelle zu finden, ist fast unmöglich. Es ist eine Illusion zu glauben, dass man die Menschen länger arbeiten lassen kann.
  • Aufgrund von Teilzeitarbeit und Lohnungleichheiten erhalten Frauen tiefere Renten.
  • Ein Viertel der Frauen hat nur die AHV zum Leben.
  • Eine von sechs Frauen über 65 Jahre lebt in Armut

Anstatt diese Probleme anzugehen, will das Parlament die Renten derjenigen weiter senken, die am meisten darauf angewiesen sind! 7 Milliarden Franken sollen auf dem Buckel der Frauen eingespart werden.

Arbeiten bis 67 Jahre?

Auch Männer sind vom Abbau der AHV betroffen. Die Reform AHV 21 ist der erste Schritt in Richtung einer generellen Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre oder sogar noch höher. Da es fast unmöglich ist, mit 60 Jahren eine Stelle zu finden, wird eine Erhöhung des Rentenalters nichts bringen, im Gegenteil: Sie zwingt die Leute in die Arbeitslosigkeit oder Sozialhilfe.

Es braucht bessere Renten!

Wir brauchen bessere Renten, um nach der Pensionierung in Würde leben zu können. Nicht das Gegenteil. Deshalb wehren wir uns gegen diese ungerechte und unnötige Reform, denn es gibt andere Lösungen, zum Beispiel die Volksinitiative AHV x13.

Am 25. September:

NEIN zu AHV 21!