NEIN zur Rentensenkung!

Die bürgerliche Parlamentsmehrheit hat mit der BVG-Reform eine grosse Rentensenkung beschlossen. Die Beschäftigten müssten jährlich Milliarden Franken zusätzlich in die 2. Säule stecken – und obendrauf würden die Renten um bis zu 270 Franken pro Person und Monat sinken. Das kommt nicht in Frage.

Mehr bezahlen, weniger erhalten?

Die Unia hat gemeinsam mit einem breiten Bündnis das Referendum gegen die Verschlechterungen ergriffen. Mit 141’726 Unterschriften wurde das Referendum gegen BVG 21 eingereicht. Die Schweizer Stimmbürger:innen werden voraussichtlich am 3. März 2024 über das Referendum abstimmen.

Darum geht es:

  • Rentensenkungen: Die Renten aus den Pensionskassen sinken schon seit Jahren. Jetzt will das Parlament den sogenannten Umwandlungssatz senken. Das führt zu einer weiteren Senkung der Renten von bis zu 3240 Franken im Jahr.
  • Mehr Lohnabzüge: Alle Beschäftigten sollen – trotz Rentensenkungen – mehr in die 2. Säule einzahlen. Angesichts von Teuerung, steigenden Krankenkassenprämien und explodierenden Miet- und Nebenkosten liegt das überhaupt nicht drin.
  • Profite für Finanzbranche: Wer gewinnt dann mit der BVG-Reform? Es sind die Versicherungen und die Finanzbranche. Sie zweigen schon heute jedes Jahr 7 Milliarden Franken von unserem Ersparten ab. Diese Profite sollen mit einer Erhöhung der Beiträge und Senkung der Renten gesichert werden.